Mieterhöhungs-Check 2026: Vergleichsmiete, Kappungsgrenze und Fristen prüfen

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Prüfen Sie eine geplante Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete anhand der aktuellen Nettokaltmiete, der dreijährigen Kappungsgrenze und der zentralen gesetzlichen Fristen. Der Rechner zeigt, welcher der beiden Höchstwerte zuerst greift und an welchen Stellen Unterlagen oder eine individuelle Prüfung fehlen.
Alle Eingaben werden ausschließlich lokal in Ihrem Browser verarbeitet. Das Ergebnis ist eine unverbindliche Ersteinschätzung und kein fertiges Mieterhöhungsschreiben.

Eigentümer und Immobilienmanagerin prüfen eine Mieterhöhung 2026 mit Mietvertrag, Rechner und Wohnmodell

Kostenlose Ersteinschätzung · Rechtsstand 06.08.2026

Mieterhöhungs-Check 2026

Prüfen Sie eine geplante Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete nach § 558 BGB. Das Tool ordnet Vergleichsmiete, Kappungsgrenze und zentrale Fristen gemeinsam ein.

Ihre Angaben

Bei laufender Index- oder Staffelmiete ist eine Erhöhung nach § 558 BGB regelmäßig ausgeschlossen.

Miete drei Jahre vor dem geplanten Wirksamwerden. Erhöhungen nach §§ 559 und 560 BGB sind gesondert zu behandeln.

München gehört 2026 zu den bayerischen Gemeinden mit 15-Prozent-Grenze. Andere Orte bitte aktuell prüfen.

Das Datum dient nur der Fristorientierung. Modernisierungs- und Betriebskostenerhöhungen benötigen eine gesonderte Einordnung.

Alle Berechnungen erfolgen ausschließlich lokal in Ihrem Browser. Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung und ersetzt keine Prüfung des Mietvertrags, des Mietspiegels, der Landesverordnung oder eine Rechtsberatung.

Was prüft der Mieterhöhungs-Check?

Der Rechner verbindet vier Prüffelder, die bei einer Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete zusammengehören:

  • das Vertragsmodell
  • die konkrete ortsübliche Vergleichsmiete
  • die Kappungsgrenze von 15 oder 20 Prozent
  • Jahresfrist, 15-Monats-Frist und Zustimmungszeitraum

Aus der Vergleichsmiete und der Kappungsgrenze wird der niedrigere rechnerische Höchstwert ermittelt. Anschließend vergleicht das Tool diesen Wert mit der aktuellen und der geplanten Nettokaltmiete. So erkennen Sie, ob der gewünschte Betrag bereits an einer der beiden Grenzen scheitert.

Welche Angaben benötigen Sie?

Vertragsmodell

Wählen Sie, ob eine normale Nettokaltmiete, eine Indexmiete oder eine Staffelmiete vereinbart ist. Der Check rechnet nur für den Erhöhungsweg nach § 558 BGB. Bei laufender Index- oder Staffelmiete weist er darauf hin, dass andere Regeln gelten.

Aktuelle und kappungsrelevante Miete

Die aktuelle Nettokaltmiete ist der heute geschuldete Grundbetrag ohne Betriebskosten. Für die Kappungsgrenze benötigen Sie außerdem die relevante Miete drei Jahre vor dem geplanten Wirksamwerden. Erhöhungen nach Modernisierung oder wegen veränderter Betriebskosten sind gesondert zu beurteilen. Tragen Sie deshalb nicht ungeprüft einen alten Gesamtbetrag ein.

Ortsübliche Vergleichsmiete

Verwenden Sie den konkreten Wert für die Wohnung. In München kann er über den qualifizierten Mietspiegel 2025 ermittelt werden. Der städtische Durchschnittswert ist für das Tool nicht ausreichend.

Zugang und letzter Erhöhungstermin

Das geplante Zugangsdatum steuert Zustimmungsfrist und modellhaften Zahlungsbeginn. Das Datum von Mietbeginn oder letzter wirksamer Erhöhung nach § 558 hilft bei der Prüfung von Jahresfrist und 15-Monats-Frist. Ohne dieses Datum kann der Rechner die zeitliche Zulässigkeit nicht vollständig einordnen.

Wie liest sich das Ergebnis?

Der Check zeigt zunächst die Grenze aus der ortsüblichen Vergleichsmiete. Daneben steht die Kappungsgrenze, die aus der dreijährigen Ausgangsmiete und dem gewählten Prozentsatz berechnet wird. Der niedrigere Wert ist der rechnerische Höchstwert dieses Modells.

Zusätzlich sehen Sie:

  • den maximalen Mehrbetrag gegenüber der aktuellen Nettokaltmiete
  • den frühesten modellhaften Zahlungsbeginn bei Zustimmung
  • das Ende des gesetzlichen Zustimmungszeitraums
  • Warnungen zu Vertragsmodell, Betrag oder Fristen

Eine grüne Orientierung bedeutet nur, dass die eingegebenen Zahlen keinen unmittelbaren Widerspruch zeigen. Sie bestätigt nicht, dass der Mietspiegel korrekt angewendet, das Schreiben vollständig oder der Zugang rechtlich bewiesen ist.

Warum München nicht automatisch 15 Prozent erlaubt

München gehört 2026 zu den bayerischen Gemeinden mit abgesenkter Kappungsgrenze. Sie begrenzt den Mietanstieg innerhalb von drei Jahren grundsätzlich auf 15 Prozent. Die konkrete Vergleichsmiete kann aber deutlich früher stoppen. Außerdem müssen Jahresfrist, 15-Monats-Frist, Textform und Begründung erfüllt sein.

Der Rechner enthält deshalb keine automatische Gemeindeliste. Die Nutzer wählen 15 oder 20 Prozent bewusst aus und werden aufgefordert, die aktuelle Landesverordnung für den Standort ihrer Immobilie zu prüfen. Das vermeidet eine falsche Übertragung der Münchner Rechtslage auf andere Objektgemeinden.

Welche Fälle deckt der Rechner nicht ab?

Der Mieterhöhungs-Check ist nicht für jede Mietanpassung geeignet. Eine individuelle Prüfung ist insbesondere erforderlich bei:

  • Indexmiete oder Staffelmiete
  • Modernisierungsmieterhöhung
  • Veränderung von Betriebskostenvorauszahlungen
  • öffentlich gefördertem oder preisgebundenem Wohnraum
  • mehreren Erhöhungsarten innerhalb des Dreijahreszeitraums
  • unklarer Miethistorie
  • strittigen Mietspiegelmerkmalen
  • fehlendem Zugangs- oder Zustimmungsnachweis

Mieterhöhung und Immobilienstrategie zusammen denken

Die zulässige Miethöhe ist nur ein Teil der Wirtschaftlichkeit. Für Eigentümer zählen außerdem Instandhaltung, Verwaltung, Finanzierung, Leerstand und langfristige Verkaufsfähigkeit. Der Beitrag Immobilie vermieten oder verkaufen 2026 zeigt, wie diese Faktoren gemeinsam bewertet werden. Eine realistische Renditeberechnung finden Sie im Ratgeber Mietrendite berechnen 2026.

Bei rechtlichen Vertrags- und Einzelfragen kann eine gesonderte Prüfung erforderlich sein. Die Rechtsberatung der LKM GmbH ist der fachlich passende Anknüpfungspunkt im LKM-Kosmos. Ob und in welchem Umfang ein konkretes mietrechtliches Mandat übernommen wird, ist vorab zu klären.

Jetzt Mieterhöhung strukturiert prüfen

Nutzen Sie den Check, um Zahlen, Fristen und fehlende Informationen sichtbar zu machen. Wenn Sie anschließend die Ertragslage, Verwaltung oder Verkaufsstrategie Ihrer Immobilie im Raum München einordnen möchten, können Sie über die Kontaktseite von LKM Real Estate eine persönliche Einschätzung anfragen.

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